Landhaus zur Aue - Allgemeine Geschäftsbedingungen -

Sehr geehrter Gast,

die Mitarbeiter unseres Hauses und wir tun alles, um Ihnen einen erholsamen und sorgenfreien Aufenthalt zu bieten. Dazu gehört sicher auch, Sie über die Bedingungen bei der Buchung von Gästezimmern so weit als möglich ins Bild zu setzen. Nach den Richtlinien des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, die durch Rechtsprechungen der Gerichte gestützt werden, gelten für den Gast und den Gastgeber nachstehende Rechte und Pflichten:

1. Wird ein Zimmer bestellt, zugesagt oder kurzfristig bereitgestellt, so ist ein Beherbergungsvertrag (Gastaufnahmevertrag) zustande gekommen.

2. Der Abschluß des Beherbergungsvertrages (Gastaufnahmevertrages) verpflichtet die Vertragspartner für die gesamte Dauer des Vertrages zur Erfüllung der Verpflichtungen daraus.

a.) Verpflichtung des Gastwirtes ist es, das Zimmer entsprechend der Bestellung bereitzuhalten
b.) Verpflichtung des Gastes ist es, den Preis für die Zeit (Dauer) der Bestellung des Zimmers zu bezahlen.

3. Nimmt ein Gast das bestellte Zimmer nicht in Anspruch, so bleibt er rechtlich verpflichtet, den Preis für die vereinbarte Leistung zu bezahlen, ohne dass es auf den Grund der Verhinderung ankommt. Dabei müssen nur tatsächliche Einsparungen des Betriebes abgesetzt werden. (Anmerkungen des Verfassers: "Bei Nichtinanspruchnahme des Zimmers muß sich der Hotelier jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen für das leerstehende Zimmer abziehen lassen. Er liegt bei 20 %". S. a. Oberlandesgericht Düsseldorf Az.: 10 U 191/90) – bei hauseignen Arrangements (Pauschalen) beträgt die abzuziehende ersparte Aufwendung ebenfalls 20% des Pauschalpreises.

4. Kann der Gastwirt das nicht in Anspruch genommene Zimmer anderweitig vergeben, so entfällt die Verpflichtung des Gastes zur Bezahlung in Höhe der anderweitig erzielten Einnahmen für diesen Zeitraum.

5. Der Gastwirt hat Anspruch auf Barzahlung aller Leistungen vor Abreise und dementsprechend ein Pfandrecht an den eingebrachten Sachen des Gastes.

6. Gerichtsstand ist der Betriebsort, da auch im Falle einer Nichtbeanspruchung des Zimmers die Leistungen aus dem Beherbergungsvertrag (Gastaufnahmevertrag) am Ort des Betriebes zu erbringen sind.

7. Fällt Ihre Buchung in folgende Zeiten - ist Ihre Stornierung kostenfrei - 06. Januar bis 15. März (ausgenommen …....evtl. eine Woche Ostern) - 01. November bis 18. Dezember.

Sehr geehrter Gast, die vorstehenden Bedingungen erklären sicher unsere dringliche Bitte zum Abschluß einer Reiserücktrittsversicherung, die im Falle eines Rücktritts von der Reise, z. B. aus gesundheitlichen Gründen, zumindest 80 % des Zimmerpreises abdeckt.

Wenngleich wir es natürlich viel lieber sehen, Sie bei bester Gesundheit bei uns verwöhnen zu können, betrachten wir es dennoch für unsere Pflicht als Gastgeber, Sie durch diese Information vor möglichem Schaden zu bewahren.

Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651c des Bürgerlichen Gesetzbuchs

Wenn sie innerhalb von 24 Stunden ab Eingang der Buchungsbestätigung des Unternehmens Landhaus zur Aue einen Vertrag mit dem Unternehmen Landhaus zur Aue schließen, handelt es sich bei den vom Landhaus zur Aue zu erbringenden  Reiseleistungen um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302.

Daher können sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Das Unternehmen Landhaus zur Aue trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise.

Zahlungsmodalitäten: Wir erwarten die Bezahlung Ihrer Pauschalreise einen Tag vor Ihrem Abreisetag. Wir akzeptieren EC-Karte oder Bargeld.

Wichtigste Rechte nach der Richtlinie (EU) 2015/2032

Die Reisenden erhalten alle wesentlichen Informationen über die Pauschalreise vor Abschluss des Pauschalreise Vertrages.

Es haftet immer mindestens ein Unternehmer für die ordnungsgemäße Erbringung alle im Vertrag inbegriffenen Reiseleistungen.

Sie erhalten einen Notruf Telefonnummer oder Angaben zu einer Kontaktstelle, über die sie sich mit dem Reiseveranstalter in Verbindung setzen können.

Die Reisenden können die Pauschalreise innerhalb einer angemessenen Frist und unter Umständen unter zusätzlichen Kosten auf eine andere Person übertragen.

Der Preis einer Pauschalreise darf nur erhöht werden, wenn bestimmte Kosten ( z.b. Treibstoffpreise)  sich erhöhen und wenn dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist, und in jedem Fall bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise. Wenn die Erhöhung 8 % des Pauschalreisepreises  übersteigt, kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten. Wenn sich ein Reiseveranstalter das Recht auf eine Preiserhöhung vorbehält, hat der Reisende das Recht auf eine Preissenkung, wenn die entsprechenden Kosten sich verringern.

Die Reisenden können ohne Zuzahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten und erhalten eine volle Erstattung ihrer Zahlungen, wenn einer der wesentlichen Bestandteile der Pauschalreise mit Ausnahme des Preises erheblich geändert wird. Wenn der für die Pauschalreise verantwortliche Unternehmer die Pauschalreise vor Beginn der Pauschalreise absagt, haben die Reisenden Anspruch auf eine Kostenerstattung und unter Umständen eine Entschädigung.

Die Reisenden können bei Eintritt außergewöhnlicher Umstände vor Beginn der Pauschalreise ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten, beispielsweise wenn am Bestimmungsort schwerwiegende Sicherheitsprobleme bestehen, die die Pauschalreise voraussichtlich beeinträchtigen.

Zudem können die Reisenden jederzeit vor Beginn der Pauschalreise gegen Zahlung von 75% des Reisepreises als Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten.

Können nach Beginn der Pauschalreise wesentliche Bestandteile der Pauschalreise nicht vereinbarungsgemäß durchgeführt werden, so sind die im reisenden angemessen andere Vorkehrungen ohne Mehrkosten anzubieten. Der Reisende kann ohne  Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten ( in der Bundesrepublik Deutschland heißt dieses Recht ”Kündigung”), Wenn Leistungen nicht gemäß dem Vertrag erbracht werden und dies erhebliche Auswirkungen auf die Erbringung der vertraglichen Pauschalreise Leistungen hat und der Reiseveranstalter es versäumt, Abhilfe zu schaffen.

Der Reisende hat Anspruch auf eine Preisminderung und /oder Schadenersatz, wenn die Preise Leistungen nicht oder nicht ordnungsgemäß erbracht werden.